Halsbänder für Welpen - für den Kleinen das Beste!

Halsbänder für Welpen bestehen in der Regel aus besonders weichen Materialien. Die Modelle sind besonders schmal geschnitten und sehr flexibel. Sie werden zum Beispiel aus dünnem Nylon, Baumwolle oder weichem Leder gefertigt. So stören sie den Kleinen nicht in seiner Bewegung und geben ihm die Möglichkeit, sich schon früh an das Tragen eines Halsbandes zu gewöhnen.


Inhaltsverzeichnis


Ab wann kann man ein Welpenhalsband anlegen?

Das Welpenhalsband kann ab einem Alter von 5 Tagen angelegt werden. Es wird in der Regel durch eine kleine Schnalle verschlossen. Dieser Klick-Verschluss sollte keine scharfen Kanten haben und aus leichtem Plastik sein. Die Stegschnalle sollte außerdem so konstruiert sein, dass sie sich durch einen Mechanismus öffnet, wenn der Kleine irgendwo hängenbleibt.

Welpenhalsbänder für die Allerkleinsten besitzen oft noch gar keine Schnalle, an die eine Leine angehängt werden könnte. Sie dienen lediglich zur Unterscheidung der kleinen Racker und dazu, die Welpen an das Tragen eines Halsbandes zu gewöhnen.

Weil die Welpen sehr schnell wachsen, lassen sich Welpenhalsbänder in der Größe verstellen und wachsen eine Zeitlang mit. Die Halsbänder für Hundebabys sind wie die Modelle für die Großen in verschiedenen Designs erhältlich, in der Regel jedoch einfarbig gehalten. Die farbliche Varianz ermöglicht das Unterscheiden der kleinen Racker, wenn der Wurf mit mehreren Welpen noch sehr klein ist. Viele Züchter geben den Adoptanten das erste Halsband ihrer Kleinen als Erinnerung mit ins neue Zuhause - erstaunlich, wie klein ihr Hundewelpe einmal war!

Ein Halsband oder ein Hundegeschirr für den Welpen?

Über die Verwendung von Hundegeschirr oder Halsband streiten sich die Geister. Während das Halsband die Zugkraft nicht so gut verteilt und Druck auf den Hals des Hundes ausübt, wird die Kraft beim Geschirr rückenschonend auf den gesamten Körper des Hundes verteilt. Gerade für einen heranwachsenden Hund ist das sicherlich gesünder. Allerdings hat Frauchen mit einem Halsband eine wesentlich bessere Kontrolle über den Vierbeiner und kann ihn besser führen.

Für einen Welpen, der gerade mitten in der Erkundungsphase steckt und erst noch erzogen werden muss, kann Kontrolle sicherlich nicht schaden. Hier gilt es also, einen geeigneten Mittelweg zu finden und vielleicht einfach beide Varianten auszuprobieren: Fühlt sich die Fellnase mit einem Welpengeschirr oder mit einem Welpenhalsband wohler?

Unser Tipp: Besonders ängstliche Welpen werden am besten doppelt durch Halsband und Geschirr gesichert!

4 Fakten zu Welpenhalsbändern

  • Sie lassen sich sehr gut in der Größe anpassen, haben nur ein geringes Gewicht und stören den Hund nicht beim Toben und Spielen.

  • Durch Ziehen an der Leine wird Druck auf den Hals des Hundes ausgeübt. Hier liegen wichtige Nervenbahnen, der Kehlkopf, die Luftröhre und Halswirbel. Gesundheitsschäden können bei ständigem Ziehen die Folge sein.

  • Ist das Halsband nicht optimal eingestellt, kann der Hund sich leicht herauswinden und zum Beispiel auf die Straße laufen.

  • Das Halsband ermöglicht Herrchen oder Frauchen eine gute Kontrolle über den Hund. Die Leinenführigkeit wird in den Fokus gerückt und schon als Junghund besser trainiert.

4 Fakten zu Welpengeschirren

  • Das Welpengeschirr lässt sich in der Regel durch zwei Steckschliessen öffnen und schließen und kann individuell angepasst werden. Für Welpen wählt man am besten ein leichtes und flexibles Material.

  • Die Zugkraft wird bei einem Brustgeschirr auf den gesamten Brustkorb des Vierbeiners verteilt und lastet nicht allein auf dem Hals. So können Schäden am Hals und der Wirbelsäule vermieden werden.

  • Das Geschirr bietet vor allem ängstlichen und sehr zarten Hunden eine höhere Sicherheit, da sie sich nicht so schnell befreien können. Für sehr ängstliche Hunde gibt es zudem spezielle Sicherheitsgeschirre, die einen zusätzlichen Gurt hinter dem Brustkorb besitzen.

  • Da der Hund nicht am Hals geführt wird, ist es schwerer, ihn zu lenken. Die Erziehung mit einem Geschirr ist deshalb etwas schwerer als durch Erziehungshalsbänder, weil die Blickrichtung des Hundes nicht durch den Halter bestimmt werden kann.

Welpenhalsband - klein aber oho!

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Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Beim Kauf des Welpenhalsbandes kommt es längst nicht nur auf die Optik an, wie bei einigen anderen Dingen aus der Welpenausstattung. Wichtig ist vor allem, dass das Halsband gut sitzt und der kleine Vierbeiner sich nicht herauswinden kann. Da er besonders schnell wachsen wird, macht ein verstellbares Modell am meisten Sinn. Diese Modelle können demnach mitwachsen. So kann das Halsband eine Weile getragen werden, bevor zu einem Modell für Junghunde gegriffen werden muss.

Das Material des Halsbandes sollte möglichst weich und fellschonend sein. Es empfehlen sich Modelle aus Nylon oder Baumwolle sowie aus weichem Leder. Es gibt außerdem die Möglichkeit, ein unterfüttertes Halsband auszuwählen. Diese Bänder sind meistens leicht gepolstert und liegen besonders angenehm auf der Haut, was den Kleinen die Gewöhnung erleichtert.

Ihre Haut ist oft noch sehr empfindlich, sodass sich schnell Scheuerstellen bilden können. Auch wenn das Halsband vermeintlich gut sitzt und weich ist, sollte der Sitz regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Das Halsband für die Kleinen sollte mit einer Stegschnalle ausgestattet sein. Diese ist am besten aus Plastik, da vergleichbare Schnallen aus Metall beim Spielen zu Verletzungen führen können und das Gewicht des Halsbandes beeinflussen. Durch einen Sicherheitsmechanismus kann sichergestellt werden, dass sich das Halsband automatisch löst, falls der Welpe irgendwo hängenbleibt.

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium, das oft in Vergessenheit gerät: Das Welpenhalsband sollte problemlos waschbar sein! Kleine Hunde toben viel, spielen herum und probieren einiges aus. Da ist es von Vorteil, wenn das Halsband einfach in die Waschmaschine geschmissen und gewaschen werden kann.

Tag und Nacht - wann sollte das Halsband getragen werden?

Um einen Welpen an das Halsband zu gewöhnen, ergibt es Sinn, dieses so oft wie möglich anzulegen. Der Kleine soll das Tragen als selbstverständlich hinnehmen und darin keine Besonderheit sehen. Wird das Halsband beispielsweise nur zum Gassigang angelegt, wird mit dem Halsband sofort das Spazierengehen verknüpft. Sobald Frauchen demnächst das Halsband in die Hand nimmt, weiß der Vierbeiner schon, dass es nun losgeht.

Es ist aber besser, dass er das Halsband oder sein Geschirr als normal annimmt. Für den Halter hat das den Vorteil, dass sich der Vierbeiner jederzeit besser kontrollieren lässt. Klingelt es zum Beispiel an der Tür oder es kommt spontan Besuch vorbei, kann der Kleine einfach angeleint werden. Auch spontanen Trainings, die immer wieder in den Alltag integriert werden können, steht so nichts mehr im Wege.

Aber Achtung: Für Junghunde ist das Tragen von Halsband oder Geschirr zwar kein Problem, trotzdem sollte dies natürlich kein Dauerzustand sein. Unter dem Halsband können sich zum Beispiel Wunden oder Schürfstellen verstecken. Auch Zecken sitzen besonders gern an warmen Stellen, die vom Halsband gut verdeckt werden. Deshalb ist es wichtig, Geschirr und Halsband regelmäßig auszuziehen und zu reinigen sowie die Haut darunter auf Verletzungen und Schmutz zu überprüfen.

Dem Fell des Hundes kann es schaden, wenn Geschirr und Halsband nie ausgezogen werden. Ein fellschonendes Modell ist daher Pflicht! Sobald die Kleinsten nachts nicht mehr vor die Tür müssen und stubenrein sind, kann das Halsband zum Schlafen auf jeden Fall ausgezogen werden. Das ist einfach bequemer für den Vierbeiner und gibt Haut und Fell die Möglichkeit, sich zu erholen.

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