Hundeshampoo - Spezialshampoos für spezielle Bedürfnisse

Jeder Hundebesitzer kennt es: Da kommt die geliebte Fellnase nach dem Spielen angerannt und möchte kuscheln. Nähert sie sich, hält man sich allerdings lieber die Nase zu. Das Tier riecht unangenehm, hat sich zudem in Dreck gewälzt und starrt vor Schmutz. Was tun?

Abhilfe kann Hundeshampoo schaffen. Der Markt bietet eine Vielzahl an Fellpflegeprodukten und Spezialshampoos für spezielle Bedürfnisse: Sei es für Welpen, empfindliche Haut, Allergien, glanzloses Fell oder Ungeziefer. Hat man das passende Produkt gefunden, heißt es für den Vierbeiner: Ab in die Badewanne oder unter die Dusche und Wasser marsch! Was genau ein Hundeshampoo ist und welches für Ihren Hund das Richtige ist, erkären wir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Hundeshampoo?

Ein Hundeshampoo wurde speziell für Hunde entwickelt. Es hat einen neutralen pH-Wert, entfettet die Haut nicht so sehr und verzichtet in der Regel auf sulfathaltige Waschtenside.

Shampoo für Hunde kann man in unterschiedlichen Aggregatzuständen erwerben:

  • trocken
  • flüssig
  • als Schaum

Je nach Shampoo wird verhindert, dass sich Parasiten oder Bakterien auf der Haut oder im Fell des Vierbeiners ansiedeln.

Welches Hundeshampoo ist für welchen Hund und welches Fell das Richtige?

Hundeshampoos gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. In der Regel sind die meisten Hundeshampoos für jeden Felltypen geeignet und unterscheiden sich eher hinsichtlich ihres Effekts: So kann es zu Glanz verhelfen, Juckreiz mindern, gegen Schuppen sein etc. Auch bezüglich des Hauttyps gibt es Unterschiede. Shampoos für normale, empfindliche und geschädigte Haut findet man schnell.

Für Hunde mit weißem Fell gibt es Spezialshampoos. Das Hundefell neigt dazu, mit der Zeit einen Gelbstich zu bekommen. Mit diesen Produkten kann man einem Gelbstich entgegenwirken und dem Tier so wieder zu weißem Haar verhelfen. Zudem gibt es Shampoos, welche für spezielle Rassen entwickelt wurden, wie beispielsweise ein Pudelshampoo.

Welches Hundeshampoo bei Hunden mit Allergien und Hautproblemen?

Für Hunde mit Allergien und Hautproblemen eignen sich milde, hypoallergene Shampoos, welche Feuchtigkeit spenden. Die Fellpflegeprodukte können beispielsweise Haferextrakt beinhalten.

Was sind die Vor- und Nachteile von Hundeshampoo für glanzloses Fell?

Shampoo für glanzloses Hundefell ist ein Klassiker und soll eine bessere Kämmbarkeit ermöglichen. Es eignet sich für einen Großteil der Hunde, mit unterschiedlichen Haarlängen und Hauttypen, welche stumpfes Fell haben. Nachteilig sind diese Shampoos häufig für Hunde, die Hautprobleme oder Allergien aufweisen.

Gibt es Vor- und Nachteile beim Hundeshampoo speziell für Welpen?

Welpenshampoos ermöglichen eine schonende Reinigung von klein auf. Zudem wird das Tier früh mit dem Prozess vertraut gemacht und gewöhnt sich an das Waschen mit Wasser und Fellpflegeprodukten.

Die Haut junger Hunde ist besonders empfindsam und benötigt viel Pflege und Feuchtigkeit. Ein hochwertiges Shampoo für den Nachwuchs sollte pflegende und schonende Inhaltsstoffe haben. Um juckender Haut keine Chance zu geben, können antibakterielle Shampoos verwendet werden.

Nachteile können bei der Verwendung eines falschen Shampoos entstehen. Dieses kann der empfindlichen Haut schaden.

Medizinisches Hundeshampoo - was ist das?

Ein medizinisches Spezialshampoo soll nicht nur pflegen, sondern dem Vierbeiner Linderung verschaffen. Dies ist beispielsweise durch eine positive Regeneration von Haut und Haar möglich. Medizinische Hundeshampoos kann man unter anderem in der Apotheke erwerben. Sie bieten sich beispielsweise an für:

  • Hauterkrankungen (trockene, gereizte Haut, etc.)
  • Flohbissdermatitis
  • Pilzinfektionen auf der Haut
  • bakterielle Hautentzündung
  • Fellprobleme

Welche Wirkung hat ein natürliches Hundeshampoo?

Ein natürliches Hundeshampoo ist frei von Chemie und reizenden Inhaltsstoffen. Besonders geeignet ist es daher für Tiere mit empfindlicher Haut.

Bei sensiblen Tieren sollte man auf Inhaltsstoffe verzichten, welche Jucken können, wie:

  • Zitronengras
  • Pfefferminz
  • Grapefruit

Stattdessen eignen sich pflegende Ingredienzien wie Teebaumöl oder Aloe Vera.

Wie oft sollte ich meinen Hund waschen und dabei Hundeshampoo verwenden?

Häufiges Waschen ist für Hunde nicht gesund. Dies trocknet die Haut aus und beschädigt die schützende Fettschicht. Wie auch beim Menschen können die Haare durch Fellpflegeprodukte strohig und spröde werden.

Daher sollte man seinen haarigen Liebling maximal alle zwei Wochen mit Shampoo pflegen. Handelt es sich um ein langhaariges Exemplar, kann eine Fellreinigung in der Zwischenzeit notwendig werden.

Ist der Vierbeiner schmutzig, kann man das Fell häufig ohne Probleme ausbürsten und kämmen. Riecht der Hund dann noch unangenehm? Ab mit ihm unter die Dusche. Zuerst wird das Fellknäuel mit einem sanften lauwarmen Strahl abgebraust. Nun kann man das Shampoo ins feuchte Fell reiben und kurz einwirken lassen. Anschließend sollte man den Vierbeiner etwa zehn Minuten lang abspülen.

Auf diese Weise werden alle Reste weggespült. Die Dauer hängt natürlich mit der Größe und Fellbeschaffenheit des Haustieres zusammen: Je größer und haariger dieses ist, desto länger sollte es gereinigt werden.

Auf welche Inhaltsstoffe sollte ich beim Hundeshampoo achten?

Ein gutes Hundeshampoo kann man an einigen Inhaltsstoffen ausmachen.

Das können beispielsweise sein:

  • Arganöl ist geruchsneutral, hilft gegen Schuppen und trockene Haut.
  • Kokosöl wird bei Schuppen- oder Ungezieferbefall und sprödem Fell verwendet.
  • Teebaumöl eignet sich bei Befall mit Ungeziefer und hilft bei Pickeln und Schuppen.
  • Hafermehl hilft gegen Juckreiz und pflegt empfindliche Hauttypen.
  • Macadamiaöl eignet sich bei trockener Haut und sprödem Fell.

Generell gilt: Je mehr pflanzliche Extrakte, Öle und Vitamine im Shampoo sind, desto hochwertiger ist es und desto besser pflegt es.

Welche Inhaltsstoffe sollten nicht im Hundeshampoo sein?

Hundenasen sind sensibel. Zudem erkennen sich Hunde anhand ihrer Duftnote. Daher sollte man auf starke Duftstoffe verzichten. Außerdem sollte man nur Shampoos erwerben, bei denen der pH-Wert angegeben wird. Jener sollte neutral bis leicht alkalisch sein (7.0 bis etwa 7.5).

Nicht in ein Hundeshampoo gehören:

  • schädliche Farbstoffe - unschädliche Lebensmittel- oder Kosmetikfarbe sind in Ordnung
  • hohe Mengen an Konservierungsstoffen - jene sind sehr allergen
  • Silikone und Weichmacher - bereits beim Shampoo für Menschen sind diese umstritten
  • chemische Tenside und Schäumer - reizen Schleimhäute und Haut und trocknen diese aus

Was ist der Unterschied zwischen Menschen- und Hundehaut?

Hundehaut hat im Gegensatz zur menschlichen Haut kaum Schweißdrüsen. Hunde haben dafür deutlich mehr Haare, deren Wachstum von der Jahreszeit abhängt. Der natürliche pH-Wert menschlicher Haut ist sauer und liegt zwischen 4,1 und 5,8. Dagegen ist der pH-Wert einer Hundehaut neutral und liegt bei 6,9 bis 7,5. Daher sollte ein Hundeshampoo einen neutralen pH-Wert haben.

Zudem ist Hundehaut dünner. Menschliche Oberhaut besteht aus 10 bis 15 Zellschichten. Hundehaut weist hingegen nur 3 bis 5 Schichten auf. Die Inhaltsstoffe eines Shampoos können daher leichter in die Haut eindringen.

Außerdem regeneriert sich Hundehaut schneller als menschliche. Innerhalb von etwa drei Wochen findet dieser Prozess statt. Beim Menschen dauert es eine Woche länger.

Kann ich Shampoo für Menschen auch für Hunde verwenden?

Ein Shampoo für Menschen sollte nicht für Hunde verwendet werden. Dies liegt an diversen Faktoren: Zum einen unterscheidet sich menschliches Haar vom Fell eines Hundes, zum anderen ist für Hunde der Geruch wichtig. Artgenossen erkennen ihn daran. Wir Menschen hingegen überdecken den eigenen Geruch häufig mit diversen Duftstoffen.

Shampoo für Menschen ist nicht rückfettend. Das hat zur Folge, dass Hundehaut austrocknen würde. Die natürliche Fettschicht, welche ein Hundekörper bildet, schützt ihn vor Wind, Wasser und Kälte. Jene würde mit einem menschlichen Shampoo weggewaschen werden.

Im Gegensatz zu Shampoo für Menschen schäumt ein Hundeshampoo häufig weniger. Das hat seine Ursache in dem Fehlen von sulfathaltigen Waschtensiden. Stattdessen werden naturbasierte Tenside verwendet. Diese entfetten das Fell nicht so stark. Auch auf synthetische Zusatzstoffe zur Schaumbildung, wie beispielsweise Lauryl-Sulfate, wird oft verzichtet.

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