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Nierenerkrankung (CNI) bei Katzen

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Eine chronische Nierenerkrankung (CNI) ist bei älteren Katzen leider keine Seltenheit und verläuft meist schleichend. Da geschädigtes Nierengewebe sich nicht regenerieren kann, steht die Entlastung der verbleibenden Nierenfunktion im Mittelpunkt aller Maßnahmen. Mit einer angepassten Ernährung und gezielter Unterstützung lässt sich die Lebensqualität Ihrer Katze oft noch lange erhalten.

Typische Anzeichen einer Nierenerkrankung bei Katzen

  • Auffällig gesteigerter Durst und entsprechend häufigerer Urinabsatz
  • Schleichender Appetitverlust, Futterverweigerung und Gewichtsabnahme
  • Häufiges Erbrechen, Mundgeruch (oft leicht ammoniakalisch) oder Zahnfleischentzündungen
  • Zunehmende Lethargie, Mattigkeit und stumpfes, ungepflegtes Fell

Was Sie bei CNI für Ihre Katze tun können

  • Stellen Sie die Ernährung schrittweise auf ein spezielles Nierennassfutter für Katzen um, das durch reduzierten Phosphor- und Proteingehalt die Nieren schont und zusätzlich Feuchtigkeit liefert.
  • Bieten Sie nierenkranken Katzen, die Trockenfutter bevorzugen, ein abgestimmtes Nierentrockenfutter für Katzen an, um eine ausreichende Kalorienzufuhr bei reduzierter Nierenbelastung zu sichern.
  • Unterstützen Sie die Organfunktion nach tierärztlicher Absprache mit speziellen Futterzusätzen für die Nieren wie Phosphatbindern oder essenziellen Omega-3-Fettsäuren.
  • Steigern Sie die tägliche Flüssigkeitsaufnahme Ihrer Katze durch Trinkbrunnen, mehrere Wassernäpfe oder verdünntes Diätfutter, um das Austrocknen zu verhindern.

Häufige Fragen

Was sind typische Symptome einer CNI bei Katzen?

Häufige Anzeichen sind vermehrtes Trinken und Urinieren, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Mattigkeit und wiederkehrendes Erbrechen.

Ist eine chronische Nierenerkrankung heilbar?

Nein, CNI ist irreversibel. Die Therapie zielt darauf ab, das Fortschreiten zu verlangsamen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.

Wie wird eine CNI bei Katzen behandelt?

Typische Maßnahmen umfassen eine spezielle Nierendiät, ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Phosphatbinder und Medikamente zur Kontrolle von Begleiterscheinungen wie Bluthochdruck.

Wie kann eine CNI frühzeitig erkannt werden?

Regelmäßige tierärztliche Kontrollen ab dem Seniorenalter mittels Blut- (z. B. SDMA, Kreatinin) und Urinuntersuchungen ermöglichen eine frühzeitige Diagnose.

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Wann zum Tierarzt? Dieser Ratgeber dient ausschließlich der Information und ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Eine chronische Niereninsuffizienz muss zwingend durch Blut- und Harnuntersuchungen beim Tierarzt diagnostiziert und engmaschig medizinisch überwacht werden. Dieser Ratgeber ersetzt keine tierärztliche Diagnose.

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