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Nassfutter oder Trockenfutter: Was gehört in den Napf?
Katzen sind reine Fleischfresser und nehmen einen großen Teil ihrer Flüssigkeit über die Nahrung auf. Feuchtfutter liefert deshalb mit jeder Mahlzeit Wasser mit, ein Pluspunkt bei Katzen, die am Wassernapf wenig trinken. Besonders saftig sind zum Beispiel die Rezepturen von animonda.
Trockenfutter punktet mit festen Kroketten, die sich in Futterlabyrinthen oder als Beschäftigungssnack verteilen lassen. Kombinierst du beide Fütterungsarten, helfen feste Fütterungszeiten und ein Blick auf die Mengenangaben, damit die tägliche Kalorienmenge nicht aus dem Ruder läuft. Fragen zu Nieren oder Harnwegen klärst du in der Tierarztpraxis.
Fleischanteil und Verträglichkeit beim Futterkauf
Die Zutatenliste verrät, was im Napf landet: Klar deklariertes Muskelfleisch sowie Innereien wie Herz oder Leber liefern Taurin und gut verwertbare Proteine. Zucker, künstliche Aromen oder pflanzliche Füllstoffe haben in einer guten Rezeptur nichts zu suchen.
Bei futtersensiblen Katzen kommen oft getreidefreie Sorten oder Monoprotein-Rezepturen infrage, bei denen nur eine tierische Proteinquelle verarbeitet wird. Übersichtlich aufgebaute Zutatenlisten, wie sie etwa Dr.Clauder's bietet, geben dir bei einer Ausschlussdiät Orientierung. Eine solche Diät besprichst du vorab am besten in der Tierarztpraxis.
Bewährt im Alltag: Portionen und Vorrat
Im Alltag zählen Frische und einfaches Handling. Portionsbeutel sind praktisch für wählerische Katzen, die gern frisch geöffnete Mahlzeiten bekommen, zum Beispiel Goody Cat Adult Huhn mit Lachs, Rind & Süßkartoffel. Die Reihe baut auf Huhn auf und kombiniert es mal mit Lamm, Pute oder Leber, mal mit Kürbis, Tomate oder Brokkoli, sodass du den Geschmack variieren kannst.
In Mehrkatzenhaushalten sind größere Vorratsdosen meist wirtschaftlicher. Für neue Sorten zum Ausprobieren oder einen größeren Vorrat schaust du am besten bei den Rabattaktionen für deine Katze vorbei.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Fleischanteil sollte ein gutes Katzenfutter haben?
Für den Fleischanteil gibt es keinen gesetzlich festgelegten Mindestwert, deshalb lohnt der Blick auf die Deklaration. Gute Rezepturen nennen Fleischsorten und Organe offen und mit Prozentangabe, statt nur allgemein "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" aufzuführen.
Warum ist Taurin im Katzenfutter so wichtig?
Katzen können die Aminosäure Taurin nicht in ausreichender Menge selbst herstellen und müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Ein Mangel kann zu Schäden an der Netzhaut und des Herzmuskels führen.
Wie stelle ich das Futter meiner Katze schonend um?
Tausche das alte Futter schrittweise aus: Beginne mit ein bis zwei Löffeln der neuen Sorte und erhöhe die Menge täglich, bis nach rund einer Woche bis zehn Tagen nur noch das neue Futter im Napf liegt. Frisst deine Katze es zögerlich, verlängere die Phase.
Ist getreidefreies Katzenfutter grundsätzlich besser?
Nein, getreidefrei ist nicht automatisch besser. Katzen sind Fleischfresser und kommen mit kohlenhydratarmen Rezepturen gut zurecht, entscheidend ist aber die gesamte Zusammensetzung. Bei bekannter Unverträglichkeit kann eine getreidefreie Sorte sinnvoll sein, das lässt du am besten in der Tierarztpraxis abklären.
Wie lange ist geöffnetes Feuchtfutter im Kühlschrank haltbar?
Geöffnete Dosen oder Frischebeutel sollten luftdicht mit einem Dosendeckel verschlossen und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Verfüttere den Inhalt innerhalb von 24 bis 48 Stunden und bringe die Portion vor dem Servieren auf Zimmertemperatur.
Wann sollte man von Kittenfutter auf Adultfutter wechseln?
Der Wechsel erfolgt in der Regel um den zwölften Lebensmonat, wenn das Knochen- und Muskelwachstum weitgehend abgeschlossen ist. Bei sehr großen Katzenrassen kann der Zeitpunkt etwas später liegen, das klärst du am besten in der Tierarztpraxis.














































































































































































































