Dürfen Hunde Bananen essen?

Neben Gemüse sollten auf dem Speiseplan des Hundes auch verschiedene Sorten Obst nicht fehlen. Bananen bilden hier keine Ausnahme und schmecken den meisten Vierbeinern hervorragend. Doch was bringen sie dem Hund und wie viel sollte er davon essen? Das und vieles mehr erfahren Sie in diesem Beitrag.


Inhaltsverzeichnis


Wie viel Bananen dürfen Hunde am Tag essen?

Grundsätzlich: Ja, Hunde dürfen Bananen essen. Durch ihr süßes Aroma nehmen die meisten Hunde sie auch gerne an. Da sie jedoch auch Inhaltsstoffe wie Zucker enthalten, sollte die Menge vom Besitzer auf jeden Fall kontrolliert werden.

Was die Menge angeht, kommt diese auch ein wenig auf die Größe des Hundes an. So dürfen große Hunde alle zwei bis drei Tage eine halbe Banane essen. Kleine Hunde dagegen sind in demselben Zeitraum mit einem kleinen Stück gut bedient.

Dürfen Welpen Bananen essen?

Selbst die jüngsten Vierbeiner finden an der krummen Frucht und ihrem Geschmack bereits Gefallen. Daher ist es durchaus in Ordnung, ihnen hin und wieder ein Stückchen anzubieten. Doch auch hier macht es die Menge. Alle paar Tage ein Scheibchen Banane schadet jedoch nicht.

Welche Inhaltsstoffe sind in Bananen enthalten?

In einer Banane stecken viele verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. In der Hundeernährung sollten sie daher auf keinen Fall fehlen. In 100 Gramm Banane stecken die folgenden Inhaltsstoffe:

Energie 95 kcal
Ballaststoffe 3 g
Kalium 380 mg
Phosphor 22 mg
Kalzium 8 mg
Vitamin C 12 µg


Alle die genannten Stoffe können für den Vierbeiner wertvoll sein.

Was von Bananen ist gesund?

Besonders gesund ist die Banane aufgrund ihres hohen Gehalts an Kalium, Vitamin C und Magnesium.

Welche gesundheitlichen Vorteile haben Bananen für meinen Hund oder Welpen?

Die Mineralstoffe und Vitamine wirken im Hundekörper sehr unterschiedlich. Der Trauben- und Fruchtzucker verleiht den Vierbeinern viel Energie, die enthaltenen Enzyme hingegen können Entzündungen lindern und bei Verdauungsproblemen wie Durchfall helfen.

Außerdem stärken die enthaltenen Vitamine, insbesondere Vitamin B6, das Nervensystem.


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Wann sollte ich Bananen an meinen Hund verfüttern?

Wichtig ist, dass ausschließlich richtig reife Bananen an den Hund verfüttert werden. Dies lässt sich sehr leicht anhand der Farbe der Schale beurteilen. Sind bereits ein paar braune Punkte auf der Schale zu sehen, besitzen sie den idealen Reifegrad, denn dann enthält die Banane nicht mehr so viel Stärke.

Was von Bananen darf mein Hund essen?

Eine Banane wird idealerweise ohne Schale an den Hund verfüttert. Bananenschalen sind zwar nicht giftig, können aber unter Umständen mit Pestiziden oder Fungiziden belastet sein. Daher sollte sie in erster Linie nicht an den Hund verfüttert werden.

Sollten Bananen roh oder gekocht verfüttert werden?

Bananen können in unterschiedlichsten Formen an den Hund verfüttert werden. Die meisten essen sie gerne roh, sie kann aber auch einfach kleingeschnitten mit ins Futter gegeben werden. Wer möchte, kann auch Hundekekse backen und Bananen als leckere Zutat benutzen.

Im Sommer sind Bananen in Form von Eis der Renner. Hierzu püriert man sie einfach, vermischt sie mit etwas Joghurt und gibt sie in eine entsprechende Form, um sie dann im Gefrierschrank gefrieren zu lassen.

Bananenchips sind ebenfalls beliebt beim Vierbeiner, die sich prima als Snack für zwischendurch eignen.

Auf was sollte ich noch achten, wenn ich meinem Hund Bananen gebe?

An dieser Stelle ist erneut die Reife der Banane zu nennen. Unreife und grüne Bananen sollten auf keinen Fall verfüttert werden. Ebenso sollte das bewusste Verfüttern der Bananenschale vermieden werden.

Welche Risiken entstehen beim Verzehr von Bananen?

Ist die Menge der verfütterten Bananen zu hoch, kann dies für den Hund schädlich sein. So verursacht der hohe Gehalt an Kalium eine Überversorgung und schadet unter Umständen dem Herzmuskel, was zu Herzproblemen führen kann. Daher ist das Obst auch mit Vorsicht zu verfüttern, wenn der Hund bereits Herzprobleme hat.

Ein weiteres Risiko besteht im Stärkegehalt der Banane. Dieser verursacht möglicherweise auf Dauer, dass der Hund zu sehr an Gewicht zunimmt. Daher ist es umso wichtiger, die verfütterte Menge zu kontrollieren.

Wie verdaut mein Hund Bananen?

Eine Banane enthält viele Ballaststoffe, weswegen sie für die Verdauung des Hundes sehr förderlich ist. Durch den hohen Gehalt an Pektinen wirkt die Banane im Darm des Hundes stopfend, da sie das Wasser binden. Daher können sie prima eingesetzt werden, wenn der Hund unter Durchfall leidet.

Welche Symptome kann mein Hund nach der Einnahme von Bananen zeigen?

Hunde, die bereits unter einer Verstopfung leiden, können durch Bananen noch mehr Schwierigkeiten haben, wenn sie Kot absetzen. Herzkranke Hunde können unter einer vermehrten Gabe von Bananen noch stärkere Herzprobleme erleiden. Daher ist es in solchen Fällen immer empfehlenswert vorher mit dem Tierarzt zu besprechen, ob man dem betroffenen Hund Bananen überhaupt füttern sollte.

Wie kann ich Erste Hilfe leisten?

Prinzipiell ist es wichtig, die generelle Menge der verfütterten Bananen zu kontrollieren. Dann kann eigentlich auch nichts schiefgehen, sodass eine Erste Hilfe notwendig ist.

Welche Alternativen gibt es?

Einige Hundefuttersorten nutzen die Banane bereits als Grundlage für eine gesunde Hundeernährung. In unserem Shop sind neben diversen Trockenfuttersorten und Snacks auch besondere Leckerlis erhältlich, die ganz einfach an den Vierbeiner verfüttert werden können.

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